Samstag, 9. Oktober 2010

Berauschende Entwicklungen











...3324 m/s zeigte die Geschwindigkeitsanzeige. Über den Bordcomputer dröhnte mit tiefen Bässen Van Canto - Speed of Light in einer der schnellsten Phasen des Stücks, als ich gerade das Steuer nach unten riss und in den Asteroidengürtel eintauchte. Die Flasche Scotch auf meinem Seitentisch hatte sich bereits vor Minuten zu den zertrümmerten Resten des halbvollen Glases am Boden gesellt und die edle Flüssigkeit hatte genügend Zeit, sich in einer Pfütze an der hinteren Wand meines Schiffes zu sammeln - wo sich mittlerweile auch die Scherben wiederfanden, was ich in diesem Stadium des Flugs allerdings nicht mehr mitbekam.

Ich donnerte auf die Schalttafel für den Microwarpdrive und hämmerte die Codes für die manuelle Überbrückung bereits ein, als an mir vorbei die ersten großen Trümmer diverser Asteroiden zogen. 4600 m/s - ich hatte die absolute Obergrenze des Antriebes dieses Interceptors erreicht, alles andere war faktisch willentliche Beschädigung mit durchaus tödlichen Folgen... erwähnte ich das Asteroidenfeld?

Einige kurze Lenkmanöver, die aus den hinteren Bereichen des Interceptor-Schiffes mit dem Klirren von Glas kommentiert wurden und drei ankommende harbingergroße Brocken Gestein zogen in wenigen Sekunden an mir vorbei. Ich setzte zum Looping an, um eine weitere Hürde vor mir zu überfliegen. Die Notabschaltung dröhnte ihre Warnsignale in die Soloeinlage des Songs, Sekunden darauf schwieg auch sie - ich hatte das System erfolgreich überbrückt - mit einigen gezielten Handgriffen löste ich die angebrachten Zusatzventile während sich der Antrieb unter deutlichem Ächzen auf 5000 m/s beschleunigte. Rote Warnanzeigen zeugten vom bevorstehendem Schlimmsten, und die erste Gruppe Naniten machte sich an den scheinbar aussichtslosen Kampf zu retten was zu retten war.

Ich beschleunigte weiter - bei 5100 m/s riss ich das Steuer nach rechts, schrammte nur knapp den giantischen Brocken, der aus einem toten Winkel des Asteroidenfeldes auf mich zugeflogen war und in meinem Schiff einen tiefen Riss hinterließ - Hüllenbruch.

Über Funk erreichte mich mein Navigator Kim Wang der in meinem alten Schiff geblieben war während ich den Interceptor testen wollte - nur Ton - er forderte mich bei allem was mir heilig war auf, dieses Unterfangen zu beenden, dürfte allerdings lediglich die letzten Schlussakkorde von Speed of Light mitbekommen haben, die wiederum von einem markerschütterndem Schrei beendet wurden - meinem Schrei, als ich mit voller Energy die Pulse-Laser abfeuerte, um kleinere Brocken aus dem Weg zu räumen...

Es war ein geiles Gefühl! Der Soundtrack wechselte auf Dawn of Battle als ich das Zentrum des Feldes erreichte und der Antrieb völlig überbrückt war - die Anzeigen zeigten einen Überhitzungsschaden von 96% und meine Geschwindigkeit lag bei dem absolutem Maximum von 6700 m/s Ich steuerte wie eine Maschine um die kleinen Brocken herum, fast wie in Zeitlupe kam es mir vor, als ich an ihnen vorbeischnellte, dann war er vor mir - der größte Asteroid, den ich je gesehen habe, und ich küsste seinen verrußten, dreckigen Hintern quasi Millisekunden später. Neben mir flog die Flasche Scotch für wenige Sekunden auf Augenhöhe, bevor auch sie durch die Explosion in Fetzen gerissen wurde....

Das nächste, an das ich mich wirklich erinnere, ist, dass Wang mir einen ziemlich heftigen Schlag in den Magen verpasste, als ich im Clonlabor von Kleinbonum wieder zu mir kam.

Ich kann es ihm nicht verübeln, durch den Verlust meines alten Körpers ließ auch die Wirkung der Booster nach, die ich eingeworfen hatte. Ich hätte nie gedacht, dass diese Dinger so verdammt gut sind. Manche würden nun sagen: Drogen. Ich persönlich bezeichne sie lieber als kleine Stimulationsmaschinen... weshalb man dennoch nicht mehr als einen pro Sorte einnehmen sollte, wie ich Stunden zuvor.

Mein Interceptor war nur noch Schrott und mein Alter Ego in ihm dürfte sich ungefähr so verteilt haben wie ein Häufchen Sand, das man von einem Turm streut.
Meine Meinung ist, wenn man in das Boostergeschäft einsteigen will irgendwann, sollte man wissen, was man verkauft und wie es wirkt. Ich denke, das diese Art der Verbesserung guten Absatz finden wird, wenn ich erst einmal die Chance bekomme, so etwas zu starten mit Khalidah zusammen.

Einige Stunden später betrat ich die Brücke meines Transportschiffes, die Planeten riefen wieder und die Waren mussten neu gruppiert werden. Produktion auf 10 Planeten und Fertigung auf einem Einzelnen, so weit war Lunatec bereits, und die Credits flossen...

Wir setzten Kurs nach PM-DWE, wo derzeit die DUST Minerflotte dabei war, für einige neue Produktionsketten die Belts abzugrasen. Über den Bordcomputer meines Schiffes betrachtete ich das Treiben in den Asteroidenfeldern während ich die Rohstoffe von den Planeten abholte. Durchaus sehenswert...



Ansonsten war die letzte Zeit alles ruhig im Vale, ich hatte die Ehre, vor einigen Tagen an einem Faction Ship Roaming der Corp teilzunehmen und leistete meinen Beitrag mit nichts Geringerem als einer Phantasm aus der Shanshas Nation. Ich finde diese Schiffe einfach nur perfekt, skuriles Aussehen und starke Feuerkraft. Ein ganz anderes Gefühl, wenn man ein 150 Millionen Schiff willentlich in eine Kampfhandlung steuert, aber ich habe es sicher wieder ins Dock zurückgebracht. Dort steht es nun und wartet auf seinen nächsten Auftrag.

Generell kann ich mich nicht mehr beklagen, das Geld fließt, ich komme mittlerweile gut mit der Corp klar und bin auch vor einigen Tagen endlich als voller Member akzeptiert worden. Aber ich denke, gerade als Neuling im 00 sind solche Anfangsschwierigkeiten vorprogrammiert. Ich freue mich jedenfalls auf die ersten wirklichen Gefechte in kleineren Gangs gegen den Feind.

PS: Ich wünsche meiner Corp bei den Aktionen an diesem Wochenende im CURSE System alles Gute und bedauere, dass ich aufgrund der Zeit nicht teilnehmen kann.

Hasamura Ende.

Mittwoch, 22. September 2010

...diese verdammten unendlichen Weiten!!!!

Für das Logbuch nun ein paar der Sites - ein kleines Fotoalbum für später quasi... ich freue mich schon auf die Sites im Null Null.


Tja... hab ich das wirklich geschrieben? Scheint so... in Anlehnung an meinen Logbucheintrag vor einigen Monaten folgt hier nun die Weiterführung der zeitfressenden Aktion "scanning for Free-Dome" über 3 Stunden erfolgloses Scannen im Vale mit Khalidah Kassab... der Null Null ist, was Derartiges angeht, scheinbar genauso dünn besiedelt wie der Amarr Raum.

Nungut dafür kann er ja wohl auch nichts. Aber es ist schon nervtötend. Jedesmal wenn man mit ihm Scannen geht, findet man zwar tolle Sites aber nichts Wertvolles. Bedrückend...

Gleich die erste Anomaly, die er ausgescannt hat, versprach viel. Wir hatten vor Urzeiten einmal über die Produktion von Boostern im Vale nachgedacht in unserer eigenen POS, doch fehlten dafür die Voraussetzungen in Form von Fertigkeiten und Equipment. Besagte erste Site hatte gute Chancen dieses Problem zu lösen. Ein größerer Booster und Drogenkomplex in der Nähe von TVN, der den Guristas gehörte. Die ideale Quelle um an Hardware zu kommen, die hilft, eine eigene Produktion aufzubauen.

Leider erwies sich das Ganze als Reinfall... wir haben die Station zwar erfolgreich eingenommen, aber außer ein paar Gratisproben gab es dort nichts zu holen.

Danach verging die Zeit nur im Schneckentempo... Scannen... nichts finden.. weiter... erwähnenswert ist dabei maximal noch die Tatsache, dass ich dort draußen zwei Hulks beim Minen beobachten durfte. Da kann man sich ja vorstellen wie aufregend das gewesen ist. Wir haben scheinbar einfach nur wieder größeres Pech gehabt.

Selbst der Monolit, den wir ausgescannt haben, barg weder uralte Geheimnisse noch irgendeine Form von Kohle - und wenn es nur Besagte als Rohstoff gewesen wäre!

Da bleibt mir letzten Endes nur, weitere Site-Bilder dem Log anzufügen und zu hoffen, dass der dritte Versuch mit Khalidah über das Hacken und Scannen einen großen - oder überhaupt erstmal einen nennenswerten - Erfolg zu erzielen, nicht mehr so lange auf sich warten lässt.

Kein Wunder, dass Khali keine Kohle hat... bei den Scanergebnissen hätte ich auch keine... vielleicht sollte ich auch einmal das Scannen und Hacken lernen, damit er nicht immer nur alleine an die Arbeit muss.








Hasamura Ende.

Dienstag, 21. September 2010

Planwirtschaft

Es läuft und läuft und läuft und läuft und läuft...

...alle 24 Stunden den Befehl für die weitere Produktion geben, einige Transportschiffe stellen und ein wenig ein Auge auf den Markt in Jita haben, und man kann mit Planetenmanagement selbst bei kleineren Abbauraten schon ein ganz schönes Sümmchen im Monat verdienen - natürlich nur, wenn man die nötigen Planeten dafür hat.

Nachdem in meiner Produktionskette von anfänglich 3 P2 Produkten nun bereits das 2te Produkt weggebrochen ist aufgrund des zu erwartenden Markteinbruches und daraus resultierenden Wertverlustes von ca 120%, war ich gestern gezwungen meine Produktionen umzuverlegen und mich auf die Suche nach geeigneten Planeten zu machen. Zwar wies EyCey mich an, doch auf die Produktion von Coolant zu gehen, doch auch hier war wie vermutet ein größerer Einbruch zu vermelden. 8.000 Isk lag der niedrigste Verkaufspreis in Jita, was ungefähr 30.000 Isk weniger waren als EyCey vermutet hatte.

Mittlerweile habe ich durch die erneute Investition von ca 20 Millionen meine Produktion auf 2 Sternensysteme ausgedehnt und beliefer nun mit - derzeit - 8 Planeten einen Produkionsplaneten, der das Endgut fertigt.

Etwas mehr Aufwand, aber nach dem Wegbruch nötig. Dennoch warf dieser Verdienst bisher eine nicht unbeträchtliche Summe ab, welche ich - wie es sich gehört - natürlich in neue Raumschiffe und Skills gesteckt habe für mein verbessertes Überleben.

Nebenbei erwähnt, ist auch Khalidah Kassab nun in die PI Produktion eingestiegen und hat sich auf einigen Lava und Sturm-Planeten im Vale eingenistet. Bisher zwar noch ohne Transportschiffe oder eine geregelte eigene Möglichkeit, die Waren nach Jita zu bewegen, aber da lässt sich innerhalb der Corp sicher was machen.

Ich bin gespannt, wie es mit dem PI Geschäft weiterlaufen wird. Mir zumindest sind Gerüchte zu Ohren gekommen, dass es in Bälde wohl dort unten heiß her gehen wird und sich Guristaschlachten auf Planeten und zwischen den Produktionsanlagen wohl schon bald mit auf die monatlichen Bugdetberichte auswirken werden.

Hm.. nicht dass ich nachher noch persönlich auf meinen Planeten für Ruhe sorgen muss...

Logbuch Ende

Sonntag, 19. September 2010

Heckenschneider 2.0

Wie so oft schon, schwirrte ich in meinem Gurista-Killer der ArcMada-Ceta2 durch das PM System auf der Suche nach Sancten, um das System vor der absoluten Überflutung durch Piraten zu sichern, da geschah es!

Wang mein Navigator teilte mir mit, dass wir einen Funkspruch auffangen konnten, der nur 5 Systeme entfernt abgesetzt worden ist. Seinen Informationen zufolge hatten wir die Position einer Gurista Starbase dadurch geortet und eine seltene Gelegenheit sie auszuheben.

Es war soweit, meine erste Maze! Wie lange hatte ich darauf gewartet (3 Monate) und dann sogar ein Gurista Labyrinth!

Und wie rückt man einem Labyrinth zuleibe um sich darin nicht zu verlaufen? Richtig! Mit Heckenschneidern.. nagut der Vergleich hinkt wenn es ein Steinlabyrinth ist, aber egal!

Über den Corpchannel setzte ich einen kurzen Hilfegesuch ab, da es sich bei der Maze um die als kritisch klassifizierte 10te Stufe handelte und ein Alleinflug den sicheren Tod bedeuten würde. Nach ungefähr 2 Stunden Suche waren die passenden Gärtner auch schon zur Stelle. EyCey sowie Zmaaen (der sich den Luxus gönnte gleich zweimal aufzutreten in Form seines Clones oder sowas in der Art) und meiner Wenigkeit. Bewaffnet mit den üblichen Peacemakern und einem Remote Repper Schiff flogen wir in das Zielsystem und fanden auch schnell den Eingang in das Guristas Labyrinth.

Kurz nach Betreten der ersten Ebene war mir auch klar, weshalb man diese Dinger nicht alleine machen sollte. Dutzende Battleships sowie eine gehörige Anzahl Fregatten waren zur Verteidigung abgestellt. Mehrere Webber und Scrambler erfassten Zmaaen direkt nach dem Eintreffen und machten eine Flucht unmöglich - fliehen? Hatte eh keiner vor.
Wir prügelten uns quasi direkt durch die Hecke und hinterließen neben einigem Weltraumschrott und verwitweter Guristafrauen nichts mehr.

Der nervige Teil folgte jedoch auf dem Fuß. 12 Sprungtore - nur eines führte in die nächste Ebene... wer sich diesen Mist ausgedacht hat, gehört an ein solches gebunden und erschossen!

Wir arbeiteten uns vor. Stage für Stage und waren bald kurz vor dem Ziel in einem augenkrebsverursachendem Nebel, der als Defensivanlage schon mehr als ausgereicht hätte. Größere Probleme bereitete uns lediglich das Suchen nach der nächsten Passage und so artete es eher in ein Schießbudenspiel als in eine ernsthafte Piratenjagd aus.



Aber wie gesagt, alleine wäre das der Tod gewesen.

Nach einigen Stunden hatten wir dann auch die Lottozahlen für nächste Woche in Form der jeweils zu fliegenden Gates. 4-8-..und den Rest darf man raten, ich hatte noch vor, damit Lotto zu spielen!

Als wir endlich die Gurista-Starbase erreichten, brach eine erbitterte Schlacht aus. Mehrere Raketentürme, Fregatten, Battleships und Co hatten alles mobilisiert, um uns davon abzuhalten reich zu werden. Abgesehen von dem Bounty, das sie abwarfen, ließ die Station nach einigen Wellen an Verteidigung dann auch endlich in einer gleißenden Explosion das fallen, was jeder bei so einer Maze sucht...

eine Resi all 50% Modul das für ca 18 Milliarden gehandelt wird.


...die Stimme von Zmaaen über die Funkanlage riss mich dann auch wieder aus meinen Träumereien, als er mitteilte ein Officers Mark sei gedropt... nunja keine 18 Milliarden, aber immerhin um die 150 Millionen wert... für EyCey also genauso gut wie "nix" bei seinem Einkommen.

Lustig war es in jedem Fall und 150 Millionen - ein Anfang.. für meine erste Maze durchaus gutes Startkapital, eine Steigerung ist immerhin drin...




Danke an alle für die Teilnahme.

Logbuch Hasamura Ende.

Mittwoch, 15. September 2010

Große Haie kleine Fische

Es ist kaum zu glauben, aber es ist wieder einmal etwas passiert!!

Eigentlich sogar einmal Einiges. Da mich das Leben im Null Null Raum doch ab und an ein wenig langweilt und mir der Sinn nach mehr oder weniger kontrollierter Zerstörung steht, nutzte ich die unbegrenzten Möglichkeiten des Clonens um mich im HighSec beizeiten mit den Chaoten von Serious Space Buisness zu verabreden und schlimme Untaten zu begehen.

Aus diesem Grund (und nicht etwa weil wir ohnehin auch zusammen die Wurmlöcher abgrasen wollen) traf ich mich wieder einmal mit Sidgarth einem Khaniten aus eben jener Corp. Auf dem Plan stand dieses mal sein neues Galenteschiff zu testen. Interessantes Ding finde ich - aber grün! Was bei allen Heiligen hatte er an dem wunderbaren Gold der Amarr Schiffe auszusetzen, dass er sich auf diese Hybrid-Technologie einlassen mußte.. egal... hauptsache kein Minmatar.

Glücklicherweise arbeitete Sid auch für Ministry of Internal Order - genau wie ich damals, und es war uns möglich einige größere Missionen im nahen Sektor zu ergattern.

Alles verlief ruhig und besinnlich, bis - wie so oft - russische Kavalerie das Bild betrat. Ich weiß nicht wieso, aber wenn ich im Universum von EvE vom Völkchen der Russen lese oder höre, handelt es meistens von stehlenden, provozierenden und äußerst agressiven Kapselpiloten. Warum auch immer das so ist - in diesem Fall war es die United Sibirian bla, die da in Form einer Dramiel ihren ganzen Stolz anschwirren ließ. Nach einigen kleinen Runden um meine Abadon wurde diesem Herren langweilig und er begann die Schiffe zu looten, was ihn natürlich zu einem möglichen Ziel im Concordbereich machte - für wie dumm hält er mich eigentlich? - ging mir dabei durch den Kopf als ich ihn ignorierte. Dann jedoch kam er auf die glorreiche Idee uns die Militants zu räubern, die er aus dem Transporter abschoss - jene kleinen Widersacher, die wir für die Mission zurückbringen mußten... manche haben einfach kein Zuhause...

Im Normalfall würde das jeden nur halbwegs emsigen Mission-Runner aus der Fassung bringen, aber eine kleine Suchanfrage in meinem Besitzhangaren ergab das Vorhandensein von 320 Militants auf Lager (ich bin vorbereitet) und ich grinste mir nur genüßlich einen. Wir schossen die letzten Schiffe ab und verließen das Gebiet.

Kurz darauf setzte ich mich in ein Schiff, holte die Militants und gab die Mission ab. Eine Sache jedoch mußte ich noch zu Ende führen!

Also schnappte ich mir ein Amarr Shuttle, belud es mit 4 Militants und flog noch einmal in das System, wo er sich noch immer aufhielt um den Container mit den von ihm gestohlenen Militants zu bewachen... ich will gar nicht wissen wie lange er gebraucht haben muss um zu verstehen, was ich in Japanisch auf den Container geschrieben habe, aber der Inhalt dürfte Bände gesprochen haben. Hätte ich meine neuen Interceptoren im High gehabt, hätte ich ihn auch mit so einem besucht und einmal ausprobiert, wie schnell eine Dramiel mit einem Scrambler noch ist...







Kommen wir aber nun zu erfreulicheren Themen. Händler...

Ab und an berichte ich ja über meinen entwachsenen Minmatarsklaven Okage Kelevra, was macht der Kleine eigentlich mittlerweile? Nun, er ist ganz groß ins Gebrauchtraumschiff-Geschäft eingestiegen und verkauft Shuttles aller Bauarten (wobei nach seinen Angaben die Galenteschiffe wirklich keine Sau will) und verdient sich damit wohl eine mehr oder weniger goldene Nase... rostrot quasi.

Nun denn, dann erhebe ich einmal kurz das Glas echten amarrischen Scotch und lasse seine Geschäfte hochleben.

Meine sind derweil auch wieder im kommen. Nachdem EyCey jedoch meine Pläne eines Jumpfrachters bis auf das nächste Jahrzehnt zerschmettert hat, durfte ich über ihn einen kleinen Blick auf eine seiner Posen werfen und hatte die Möglichkeit, mir die Produktion einmal sehr genau anzusehen. Äußerst interessant und aufschlussreich. Meine eigene Pos wird jedoch noch eine ganze Weile dauern. Dafür werde ich allerdings die Planetenproduktion noch ein wenig mehr anheizen.

Ich bin immer wieder beeindruckt, was für Giganten die Produktionsschiene doch hervorbringt und hatte kurz darauf sogar die Gelegenheit ein besonderes Schmuckstück der Produktion zu begutachten. Eine voll funktionierende Rorqual - ein Capital Industrie Schiff, welches mancher in der Welt von EvE niemals live zu Gesicht bekommen dürfte. Zu groß um es im High Sec zu steuern, zu groß für die Warptore und mit etwas über 2 Milliarden auch etwas zu wertvoll es spazieren zu fliegen. Eigens für meine Aufnahmen versetzte EyCey dieses Schiff in den Industrie-Modus. Ein wirklich beeindruckendes Schauspiel.










So etwas werde ich mit Sicherheit niemals fliegen wollen, aber was er damit produziert ist dennoch nicht von schlechten Eltern. Crystaline Crokite.. eines der edelsten Metalle im Null Null.

Danke an EyCey für diese interessanten Einblicke in die Highlevel Produktion!

Hasamura Ende

Mittwoch, 8. September 2010

Ein gestecktes Ziel...

Heute ist es nun endlich soweit gewesen!

Um exakt 2:10 nachts wechselte mein Kontostand auf einen neuen Bereich.

Ein unbeschreibliches Gefühl! Seit Beginn meiner Weltraumfahrt habe ich von meiner ersten Milliarde geträumt und nun endlich ist es soweit. Zu großen Teilen habe ich dies meiner Planet Interaction Firma Lunatec Industries zu verdanken sowie meinen Möglichkeiten im PM-System die Guristas aufzureiben. Tja, wie fühlt man sich so mit einer Milliarde auf dem Konto? Ich für meinen Teil fühle mich auch nicht reicher als vorher. Aber eine Legende besagt ja, die erste Milliarde ist die schwerste und dann geht alles ganz schnell. Ich hoffe doch einmal zumindest dies wird Recht behalten.

Was den Transport meiner Waren angeht, so habe ich einen Großteil bisher einem Mitglied von DUST zu verdanken. EyCey lieferte die Waren immer in seinem Blokaderunner aus. Mittlerweile besitzt Denjal Horan seinen eigenen Runner und Transportiert ab jetzt regelmäßig die Ladung aus dem Gebiet des 00 nach Jita zu Shikara die dort für den Verkauf zuständig ist.

Es ist zwar schon einige Zeit her, dass ich wieder einen Beitrag in meinem Log verfassen konnte, aber ich denke dies wird wohl auch daran liegen, dass sich irgendwann nur selten neue Dinge ergeben, die es Wert sind aufgeschrieben zu werden.

Vor einigen Tagen habe ich mich ebenfalls wieder über einen Jump Clone in den Highsec getraut um mit einigen Freunden von Serious Space Buisness wieder etwas zu unternehmen.

Sid - ein Khanid dort - hatte mit mir und einigen anderen eine Reise in ein Wurmloch vor. Die letzte Reise steht mir noch zu gut in Erinnerung. Das erste Mal, dass ich mein Selbst verloren habe an eine Wurmloch Corp... dieses Mal jedoch sollte es anders werden.

Wir hatten unsere Schiffe speziell ausgerüstet und Sid hatte ein hervorragendes Wurmloch gefunden. Mehrere Notfallschiffe wurden zuvor in das Wurmloch an einen Savespot gestellt bevor wir uns mit einem Miningschiff und einigen Battlecruisern hineinwagten.

Geplant war es, Sleeper auszuscannen, auszuschalten und die Überreste einzusammeln... nebenher natürlich noch etwas Minen.

Wir hatten nur unglaubliches Pech. 10 Scanergebnisse, die allesamt zwar Sleeper beinhalteten, allerdings deutlich Stärkere als sie für uns gut wären. Ein Versuch war es wert, auch wenn Sid auf diesem Weg direkt sein frisch für diesen Versuch geholtes Schlachtschiff verlor. Mir drückten derweil 3 Sleeper Schlachtschiffe gute 3000 Schaden in den Rumpf - und das wenige Sekunden nach der Ankunft in ihrem Gebiet.

Für das nächste Mal haben wir jedoch schon einen Plan, der mit Sicherheit eine größere Erfolgschance haben wird...

Nichts umwerfend Spannende also, aber ich denke erwähnenswert allemale.

Montag, 23. August 2010

Nichts Neues im Norden

Nun, wo ich wieder bei meiner Corp bin nach einer längeren Reise, mußte ich feststellen, dass es wohl keinerlei Reaktion auf meinen Friendly Fire Abschuss geben wird... der Schütze ist noch immer in der Corp und diese besitzt noch immer ein gutes Standing zu uns. Traurig aber wahr... scheinbar spielt hierbei einiges an Politik mit, dass sich ein Mitglied der Allianz so etwas herausnehmen darf ohne überhaupt den Anstand zu besitzen zumindest eine förmliche Entschuldigung zu verfassen...

Was meine Reise angeht, fast zwei Wochen ist es nun her, dass ich mich zu einem Vorstellungsgespräch aufgemacht habe. Das hat zwar nichts mit meinen Erlebnissen in der Welt draußen im All von EvE zu tun, aber diese Stelle birgt für mich einiges an Potential und Fortkommen für mein weiteres Leben, auch ein Kapselpilot muß ja irgendwoher sein Vermögen beziehen für die PLEX.

Wenn ich somit die Stelle bekomme, werde ich neben den Abenteuern in EvE endlich in einem Bereich arbeiten, der für mich bisher immer unerreichbar war... in der Spielebranche. Auch in den Weiten von EvE gibt es nämlich Piloten, die davon Träumen dort Fuß zu fassen und eventuell wird sich dieser Traum bald für mich erfüllen.

Sollte es soweit sein, wird darunter bedauerlicherweise erst einmal das Logbuch leiden... einiges muß verlegt werden und ein Umzug dauert Zeit, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Hasamura Ende.
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